VHS-Galerie

Im Foyer der vhs präsentiert die VHS-Galerie wechselnde Ausstellungen zu vielfältigen Themen. Diese sind jeweils zu den Öffnungszeiten der vhs zugänglich.
Die begleitenden Eröffnungsveranstaltungen sind öffentlich und in der Regel gebührenfrei.

Semesterübersicht

Ausstellung vom 17.1.  bis 7.3.2020
"Poesie des Nähens" (Conflict Textiles)

In Zusammenarbeit mit dem Conflict Textiles Archiv der Ulster University, Pakt e.V., dem Eine Welt Forum Freiburg e.V. und weiteren Kooperationspartner/-innen - Ab Mitte Januar ist  in der VHS-Galerie eine Auswahl sog. "Arpilleras" (textile Bilder) aus verschiedenen Ländern zu sehen. Diese setzen sich mit dem Leben in politischen Krisen- und Konfliktsituationen auseinander und bilden dies zum Teil ab. Die Textilbilder geben dabei Dingen und Erfahrungen eine Stimme, die mit Worten nicht ausgedrückt werden können. Das Erstellen der Bilder ist Teil der Verarbeitung des Erlebten. Je nach Herkunftsland und Situation sind die Werke in unterschiedlichen Techniken (Arpilleras, Quilts und Wandteppiche) gefertigt worden. Die gezeigten Werke (sowie viele mehr) sind im Archiv für Conflict Textiles an der Ulster University in Nordirland erfasst. Weitere Informationen: www.cain.ulster.ac.uk/conflicttextiles. Zwei Workshops ergänzen die Ausstellung, s.S. 62
Ausstellungseröffnung mit Eröffnungsvortrag: Fr, 17.1. 2020, 18.00 Uhr, Theatersaal der VHS
Einführung: Roberta Bacic aus Chile, wohnhaft in Nordirland, Kuratorin und Gründerin des Archivs für Conflict Textiles in Nordirland und José Araya, Menschenrechtsaktivist aus Chile. Musikalische Umrahmung: Künstler/-innen und Ensembles aus Freiburg


Ausstellung vom 10.3. bis 1.4.
Georg Elser: "Ich habe den Krieg verhindern wollen"

Diese Wanderausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitet und mit Unterstützung durch die Baden-Württemberg-Stiftung realisiert. Am 8.11.1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten, um ein "noch größeres Blutvergießen" zu verhindern. Doch der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller verfehlte sein Ziel. Hitler verließ wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Georg Elser wurde noch am selben Tag verhaftet und nach nahezu sechsjähriger Isolationshaft am 9.4.1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet. Diese Wanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar.
vhs-Galerie im Schwarzen Kloster

Ausstellung vom 2.3. bis 1.4.
Malak Matar: "The eyes of women" - Bilder aus dem Exil

Malak Matar, 1999 in Gaza geboren, hat mit 13 Jahren Malerei als ihr Ausdrucksmittel entdeckt: Angst und Verzweiflung, Wut und Trauer - Erfahrungen vieler Palästinenser/-innen des Autonomiegebietes. Sie selbst konnte der Hoffnungslosigkeit dieser Situation entkommen. Zurzeit studiert sie in Istanbul. Für sie ein  Glücksfall, aber es bedeutet auch ein Leben im Exil. Ihre Bilder sind zu Orten der Erinnerung und Sehnsucht. Sie zeigen menschliche Figuren, vor allem Gesichter. Auf kompakte Formen und starke, leuchtende Farben reduziert, in ihrer Flächigkeit fast körperlos, sind diese Figuren mehr als Farbe und Form: sie sind emotionale Verdichtungen. Um jedes Bild rankt sich eine Geschichte, manchmal auch ein Gedicht. - Ein Kooperationsprojekt der vhs, AMICA e.V. und der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg.
Ausstellungseröffnung: 1.3., 17.00 Uhr, vhs-Galerie
Begrüßung: Bärbel Gebhardt (vhs), Simone Thomas (Frauenbeauftragte, Stadt Freiburg), Gaëlle Dietrich (AMICA e.V.), Dr. Hege Maria Verweyen; Einführung: Dr. Nicoletta Torcelli, Kuratorin; im Anschluss Gespräch mit der Künstlerin; Musik: Ai Sato
vhs-Galerie im Schwarzen Kloster


Ausstellung vom 5.4. bis 30.4.
Debut 2020

Ein- bis zweimal im Jahr finden Aufnahme-Jurys der GEDOK Freiburg statt, um über die Neuaufnahme von Künstlerinnen zu entscheiden. Diese stellen sich bei der Debut-Ausstellung in der vhs Freiburg der Öffentlichkeit vor. Die zentrale Lage zieht seit jeher viele Besucher/-innen an, sodass die neuen Künstlerinnen mit der Vorstellung ihrer Arbeiten eine breite Öffentlichkeit erreichen.
Ausstellungseröffnung: So, 5.4., 11.00 Uhr, vhs-Galerie im Schwarzen Kloster

Ausstellung vom 3.5. bis 31.5.
Frauen. Gestalten: Künstlerinnen im Dialog mit Frauenfiguren aus 900 Jahren Stadtgeschichte Freiburg

Dieses Ausstellungsprojekt ist der Beitrag der GEDOK Freiburg e.V. (Gemeinschaft der Künstlerinnen) zum Stadtjubiläum. Reale oder fiktive Frauengestalten aus der Geschichte und der Gegenwart werden in unterschiedlichsten künstlerischen Disziplinen befragt und zu zeitgenössischen Kunstschaffenden in Beziehung gesetzt - Streiflichter aus 900 Jahre Leben in der Stadt aus weiblicher Perspektive.
Ausstellungseröffnung: So, 3.5., 11.00 Uhr, vhs-Galerie im Schwarzen Kloster

Ausstellung vom 19.6. bis 28.8.
Die Tagebücher der Stadt - Freiburger Street Art und Fotografie

900 Jahre Freiburg bedeutet auch 900 Jahre kreatives Leben auf der Straße. Angeregt durch den Street Art-Künstler Tom Brane und die vhs-Dozentinnen Lian Siekman und Elena Goldbach (Fotografie) macht die vhs-Galerie im Sommer spannende Freiburger Ansichten salonfähig. Mit dabei sind Fotografien von ungewöhnlichen Stadtansichten sowie Straßenkunst vom Feinsten, u.a. aus der "Kanne" von tombrane und ekim, Kalligrafien von Federsatz und Stencils von nestdafoe.
Ausstellungseröffnung: Do. 19.6., 19.00 Uhr, mit "Straßenmusik" von "Sambadisch" (Band des vhs-Dozenten Luis Köhler); Begrüßung: Tom Brane und Dr. Anja Schlager; vhs-Galerie im Schwarzen Kloster

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