Eigenstaatlichkeit in weiter Ferne: Die Kurden zwischen Aufbruch und Repression

Nach der Auflösung des Osmanischen Reiches wurde den Kurden von den europäischen Mächten ein eigener Staat zwar zugestanden, aber das Versprechen nicht eingehalten. In der Türkei, in Irak, Iran und Syrien leben sie seitdem als oft unterdrückte Minderheiten. In Nordirak und neuerdings in Nordsyrien verfügen die Kurden heute über selbstverwaltete Gebiete. Die Vision von einem gesamtkurdischen Staat lebt zwar fort, aber angesichts der unterschiedlichen Entwicklungen der Kurdengemeinden in den verschiedenen Ländern darf bezweifelt werden, ob ein gemeinsam regiertes "Kurdistan" überhaupt funktionieren kann.

Dr. Joseph Croitoru
102.429
Mi, 24.10., 19.30-21.00 Uhr
VHS im Schwarzen Kloster, Theatersaal
6 € (Abendkasse, mit VHS-Vortragspass gebührenfrei)

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