100 Jahre Bauhaus: Weimar - Dessau - Berlin

Laboratorium, Werkstatt, Kunsthochschule – alles in einem: Bauhaus. Das Bauhaus bestand nur kurz, von April 1919 bis Juli 1933, aber wes irkt bis heute nach. Die Bauhäusler erstrebten ein Gesamtkunstwerk und eine Neuformung von Architektur und industrieller Produktion. Wo sich das Nützliche und das Funktionale mit dem Geistigen und Schönen verbanden, da wurden in Kunst und Architektur, Design und Siedlungsbau innovative Formen geschaffen, die sowohl individuellen als auch gesellschaftlich notwendigen Anforderungen entsprachen. Eine verwirklichte Utopie. In ihrem Bildvortrag stellt die Referentin, die während des Studiums auch im Bauhaus- und im Werkbund-Archiv in Berlin tätig war), verschiedene Werkstätten und Meister vor: Meister der Form und Farbe wie Kandinsky oder Klee; Schlemmer, der in seinem Triadischen Ballett die Geometrie wieder beseelte; Breuer mit den zeitlos-klassischen Möbeln bis hin zur Webkünstlerin Stölzl und die Architekten Gropius und Mies van der Rohe.

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Dr. Marliese Hoff, Kunstwissenschaftlerin
Mi, 3.7., 19.30-21.00 Uhr
VHS im Schwarzen Kloster, Rotteckring 12, Theatersaal
6 € (Abendkasse, mit VHS-Vortragspass gebührenfrei)

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