Menschenrechte in Südostasien: Der tiefe Fall der Aung San Suu Kyi

Bildquelle: Moritz Kleine-Brockhoff

In Zusammenarbeit mit der Friedrich Naumann Stiftung für Freiheit -Myanmars Aung San Suu Kyi war Jahrzehnte lang Menschenrechts-Ikone. Sie gewann den Friedensnobelpreis, weil sie unter Hausarrest einem brutalen Militärregime die Stirn bot. Seit 2010 ist sie frei, seit 2015 regiert sie. Und nun schweigt Suu Kyi, wenn das Militär in Myanmar gegen Minderheiten vorgeht, besonders gegen die Rohingya. Nach ethnischen Säuberungen mussten mehr als 700.000 Menschen fliehen. Suu Kyi relativiert die Gewalt und vermittelt sogar den Eindruck, Verständnis zu haben. Deshalb hat sie mehrere Menschenrechtspreise und die Ehrenbürgerschaft Kanadas verloren. Warum schweigt Suu Kyi? Wie konnte sie so tief fallen? Warum findet die Staatengemeinschaft keinen Weg, die Rohingya-Krise beizulegen?

Moritz Kleine-Brockhoff, Leiter des Regionalbüro Südost- und Ostasien der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
102.445
Mi, 2.10., 19.00-20.30 Uhr
VHS im Schwarzen Kloster, Rotteckring 12, Theatersaal
gebührenfrei

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