"Bodymemory" - Krieg, Körpergedächtnis, Körperbildskulpturen

Wie wirken sich traumatische Erfahrungen von Konflikt und Flucht auf das Körpergedächtnis aus? Erzählen sog. Körperbildskulpturen die politische Biographie der Betroffenen? Im Vortrag werden Körpertonbildskulpturen von geflüchteten Frauen gezeigt, die erste Rückschlüsse auf die Verknüpfung von Innenwelt und Außenwelt erlauben. Nach dem Vortrag erforschen wir in einem Praxisteil, wie unsere Körper unsere Umgebung erfahren und wie wir uns in einem konflikthaften Umfeld abgrenzen können. Wir betrachten die Konflikttextilien und Körperbildskulpturen der Ausstellung und ihre Wirkung auf uns. Die Teilnehmer/-innen erfahren körperzentrierte Abgrenzungs- und Stabilisierungstechniken, die sie unterstützen können, sich im öffentlichen Raum mit konflikthaften Themen auseinanderzusetzen. - Beatrice Schlee ist Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin und Dozentin. Sie gründete "bodymemory" (Zentrum für Bewegung und Embodiment-Forschung), das Kurse in erfahrbarer Anatomie für Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund anbietet. Um Anmeldung unter Tel.: 0761-36895-10 oder unter www.vhs-freiburg.de wird gebeten.

Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin
210.503
Mo, 2.3., 19.00-21.45 Uhr
vhs im Schwarzen Kloster, Rotteckring 12, Theatersaal
gebührenfrei, Anmeldung erwünscht!

Hier geht´s zur Anmeldung.

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