Malak Matar: "The eyes of women" – Bilder aus dem Exil

Malak Matar, 1999 in Gaza geboren, hat mit 13 Jahren Malerei als ihr Ausdrucksmittel entdeckt: Angst und Verzweiflung, Wut und Trauer - Erfahrungen vieler Palästinenser/-innen des Autonomiegebietes. Sie selbst konnte der Hoffnungslosigkeit dieser Situation entkommen. Zurzeit studiert sie in Istanbul. Für sie ein Glücksfall, aber es bedeutet auch ein Leben im Exil. Ihre Bilder sind zu Orten der Erinnerung und Sehnsucht geworden. Sie zeigen menschliche Figuren, vor allem Gesichter. Die Formensprache reicht von der Ikonenmalerei bis zum Expressionismus. Auf kompakte Formen und starke, leuchtende Farben reduziert, in ihrer Flächigkeit fast körperlos, sind diese Figuren mehr als Farbe und Form: sie sind emotionale Verdichtungen. Um jedes Bild rankt sich eine Geschichte, manchmal auch ein Gedicht. - Ein Kooperationsprojekt der Volkshochschule Freiburg, AMICA e.V. und der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg.

Ausstellungseröffnung: 1.3., 17.00 Uhr, vhs-Galerie/Theatersaal
Begrüßung: Bärbel Gebhardt (vhs), Simone Thomas (Frauenbeauftragte, Stadt Freiburg), Gaëlle Dietrich (Amica e.V.), Dr. Hege Maria Verweyen
Einführung: Dr. Nicoletta Torcelli, Kuratorin; im Anschluss Gespräch mit der Künstlerin
vhs-Galerie im Schwarzen Kloster
gebührenfrei

Die Ausstellung wird parallel zu den thematisch verwandten Ausstellungen "Poesie des Nähens - Konflikttextilien" des Eine Welt Forum Freiburg e.V. u.a. (noch bis 7. März)
bzw. Georg Elser: "Ich habe den Krieg verhindern wollen" (10.3.-1.4.) im Schwarzen Kloster gezeigt und ist täglich zu den Öffnungszeiten der vhs im EG und 1. OG zu besichtigen.

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